Journaling

Ein Rauhnächte-Journal führen: Ein Satz pro Abend reicht

Warum sich das Aufschreiben in den Rauhnächten lohnt, was an einem Abend auf die Seite gehört und wie du am 6. Januar dein Jahr in zwölf Zeilen vor dir hast.

· 2 Min. Lesezeit · von Luminal Editora

Drei Illustrationen aus dem Begleitjournal: eine Frau schreibt am Fenster, eine Frau liest einen Zettel bei Kerzenlicht, eine Frau ruht am verschneiten Fenster

In den Rauhnächten passiert viel im Kopf. Man schaut auf das Jahr zurück, denkt an Menschen, an Pläne, an das, was man loswerden will. Das Problem: Was man nur denkt, ist am 6. Januar meist verschwunden. Deshalb gehört zu den Rauhnächten fast immer ein Heft.

Du musst dafür kein geübter Journal-Mensch sein. In der Anleitung des Begleitjournals zu 12 Nächte Ruhe steht: »Du musst nicht alles ausfüllen. Ein Satz pro Abend reicht. Was leer bleibt, darf leer bleiben.«

Vor dem 25. Dezember

Schreib deine 13 Wünsche auf, einmal ins Journal und jeden auf einen eigenen Zettel. Das Journal hat dafür eine Seite, auf der du später auch einträgst, in welcher Nacht du welchen Zettel verbrannt hast. Daneben gibt es eine Checkliste zur Vorbereitung und eine Seite für die Thomasnacht vom 21. auf den 22. Dezember.

An jedem Abend

Schlag die Seite der Nacht auf und hak ab, was du gemacht hast. Im Journal hat jede der zwölf Nächte sechs Seiten:

  • eine Bildseite mit dem Satz der Nacht
  • eine Liste zum Abhaken
  • Platz für Traum, Wetter und Stimmung
  • das Ritual in einfachen Schritten
  • zwei Seiten für die Fragen der Nacht

Die Fragen stehen ausführlich im Buch. Wer kein Journal hat, kann sie genauso gut in ein schlichtes Notizheft schreiben.

Am Morgen

Notier deinen Traum, bevor er verschwindet. Viele achten in den Rauhnächten außerdem auf das Wetter, weil es nach altem Volksglauben etwas über den Monat verraten soll, für den die Nacht steht. Ob man daran glaubt, ist Nebensache. Ein Stichwort zum Wetter hilft später, sich an den Tag zu erinnern.

Am 6. Januar

Öffne den dreizehnten Wunsch und schreib einen ersten kleinen Schritt darunter, mit Datum. Dann trägst du auf der Übersichtsseite für jede Nacht ein Wort ein. Am Ende hast du dein Jahr in zwölf Zeilen vor dir. Das Journal schließt mit einem Ausblick auf das neue Jahr und viel Platz zum Schreiben.

Welche Nacht für welchen Monat steht, findest du in unserer Übersicht Die Rauhnächte 2026/27.

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